Erkältung kommt von Kälte - stimmt das wirklich?

Kälte steckt doch bereits im Wort Erkältung drin. Außerdem treten die Atemwegsinfekte besonders häufig bei niedrigen Temperaturen auf. Also müssen sie doch etwas damit zu tun haben! Könnte man meinen, stimmt so aber nicht. Denn hinter Husten, Schnupfen und Co. stecken Erreger, die uns krank machen.

Wie lässt sich der Infekt aufhalten?

Wer bei den ersten Erkältungszeichen, etwa Frösteln oder einem leichten Kratzen im Hals, reagiert, kann den Infekt eindämmen. Viel Ruhe und vor allem ausreichend Schlafen helfen den körpereigenen Abwehrkräften ebenso wie Erkältungsbäder. Diese verbessern die Durchblutung. Ätherische Öle, wie z. B. Thymian, wirken antibakteriell und schleimlösend. Vitamin C und Zink unterstützen das Immunsystem.

Woher kommt das Kältegefühl, wenn sich ein Schnupfen anbahnt?

Dringen Viren in den Körper ein, läuft das Immunsystem auf Hochtouren. Das verbraucht viel Energie, die fürandere Körperfunktionen fehlt. Daher das Kältegefühl, manchmal begleitet von einem leichten Zittern.

Warum treten Erkältungen dann gerade bei kühlen Temperaturen so häufig auf?

Dafür gibt es mehrere Gründe: Im Herbst und Winter entzieht die trockene Heizungsluft unseren Schleimhäuten Feuchtigkeit. Erreger können sich nun besser festsetzen. Zudem verbringen wir mehr Zeit in geschlossenen Räumen. So können sich Erkältungsviren leichter von Mensch zu Mensch übertragen.

Und wenn mich die Erkältung doch erwischt hat?

Dann lindern Medikamente aus Ihrer Apotheke die Symptome, bis der Infekt überstanden ist. Von Lutschpastillen bei Halsschmerzen über Hustensaft und Heilpflanzentees bis zu schleimlösenden Zusätzen für‘s Inhalieren – gemeinsam finden wir das Passende für Sie.